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Leute, die Probleme haben, die von der "Gesellschaft" als

"untypisch" befunden werden,

werden zur Seite gestellt und ignoriert.

Es kann jeden treffen, der plötzlich mit seinem

Leben nicht mehr klarkommt,

und deswegen anfängt "kranke" Sachen zu machen.

Es gibt viele, die angefangen haben,

ihrem Körper erheblichen Schaden zuzufügen,

sei es durch übermäßiges oder viel zu wenig Essen,

durch selbstherbeigeführte Verletzungen

oder durch etwas anderes;

es gibt diese Menschen, herrgott nochmal,

und täglich werden es mehr!

Schaut doch nicht immer weg,

ihr verfluchten Ignoranten!

Hört auf, alles durch eure rosarote Brille zu sehen,

vergesst diesen heile Welt Gedanken,

und kümmert euch doch auch

mal um die Belange anderer!

Glaubt ihr vielleicht, ihr seid etwas besseres,

nur weil ihr euer Leben scheinbar im Griff habt???

Ihr textet uns zu mit eurem

"Sieh es doch mal positiv"-Scheiß

und lasst völlig außer acht,

dass wir an diesem Leben

nichts mehr positives finden können.

Anstatt uns zuzuhören,

gebt ihr uns kluge Ratschläge,

die sich in eurer Situation hilfreich anhören.

Hey, es bringt nichts,

einem Suizidgefährdeten Menschen zu sagen:

"Kopf hoch, morgen sieht alles schon ganz anders
aus."

Das ist eine Floskel, die ihr benutzt,

weil ihr in Wirklichkeit keine Ahnung habt,

wie ihr helfen sollt, und es wahrscheinlich auch gar nicht wollt.

Euch macht unsere Welt Angst,

weil sie anders ist, als das was ihr kennt.

Glaubt ihr, wir haben uns unseren Zustand ausgesucht?

Wir wollen doch auch nichts anderes,

als glücklich zu sein und leben zu dürfen,

ohne Psychiater oder Angst etwas falsch zu machen.

Wenn wir euch überhaupt auffallen,

dann erst durch eine Schlagzeile in der Zeitung,

eine unter vielen dieser Art:

Verzweifelte 13-jährige Schülerin wirft sich vor den Zug

oder Stundent erhängt sich in seiner Wohnung oder

20jähriger Heroinsüchtiger stirbt auf Bahnhofstoilette.

Ich verstehe.

Es ist eben einfacher, nicht darüber nachzudenken.

Bis es euch dann mal selbst erwischt